Vorweg gesagt: Während akuter Krankheiten sollte Saunabaden tabu sein. Das gilt auch während akuter Nierenkrankheiten. Bei akuten Krankheiten wird auch der behandelnde Arzt in der Regel von Saunagängen abraten.
Beim chronischen Nierenversagen und bei der sogenannten Steinkrankheit ist es anders. Bei Einhaltung einiger Regeln können Sie auch mit diesen Erkrankungen vom Saunabaden profitieren: Mit dem Schweiß wird stets auch etwas Harnstoff ausgeschieden. Dieser Effekt ist bei Menschen mit chronischem Nierenversagen bis auf das Zehnfache gesteigert. Das ist eine fühlbare Entlastung für den Körper und insbesondere für die Nieren.
Eine gute Durchblutung der Nieren fördert ihr Funktionieren. Deshalb sollten nicht nur Nierenpatienten alles unterlassen, was die Blutversorgung der Nieren beeinträchtigen könnte. Es gibt nachweislich einen deutlichen Zusammenhang zwischen warmen bzw. kalten Füßen (und ihrer Durchblutung), und der Durchblutung der Nieren, der Blase und der Unterleibsorgane. Bei Krankheitsneigung in dieser Körperregion ist eine zu starke Abkühlung der Füße unbedingt zu vermeiden.
Wer zu Beschwerden im Bereich von Nieren, Blase und Unterleib neigt, sollte
Bei Neigung zu Nierensteinen sollte man am Ende des Saunabadens den gesamten Flüssigkeitsverlust durch Trinken wieder ausgleichen. Nutzen Sie die bereitstehenden Personenwagen vor und nach dem Saunabaden, um die Menge des Flüssigkeitsverlustes zu messen. Ein Kilo Gewichtsverlust bedeutet, dass Sie etwa ein Liter Wasser oder Fruchtsaft trinken sollten. Mehr Tipps