23 Millionen Bundesbürger nutzen die Sauna nicht nur als Ort der Entspannung und Erholung, sondern auch als Quelle der Gesundheit. Drei von vier Saunabesucher bestätigten in einer breit angelegten Untersuchung, dass sie auch in der nasskalten Jahreszeit weitestgehend frei blieben von Infekten wie Erkältung, Halsentzündungen und Schnupfen.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich regelmäßiges Saunieren unter anderem auf die schnelle Anpassungsfähigkeit der Blutgefäße der Haut und der Schleimhäute der Atemwege positiv auswirkt. Die Anpassungsfähigkeit wird durch die starke Blutgefäßerweiterung in der Sauna, durch die Gefäßverengung bei den Kaltabgießungen und eventuellen Tauchbädern, sowie durch die schnelle Wiedererweiterung mit den warmen Fußwärmbädern regelrecht trainiert. Bei den Fußwarmbädern wird das Gefäßtraining noch verstärkt, wenn man wiederholt Kaltwasser anwendet (Kneipp-Guss, Tauchbecken o.ä.) und mit einem warmem Fußbad abschließt.
Die Überwärmung des Körpers im Heißluftbad spielt für die Erkältungsprophylaxe eine wichtige Rolle. In klinischen Untersuchungen wurde ermittelt, dass durch die starke Temperaturerhöhung der Haut im Saunaraum um etwa 10°C vermehrt Abwehrstoffe gebildet werden. Andere Untersuchungen belegen nach regelmäßigem Saunieren eine Zunahme der sogenannten „natürlichen Killerzellen“, die im Körper für die schnelle Entfernung von virusinfizierten oder entarteten Körperzellen zuständig sind.
Wenn aber eine Erkältung oder Grippe bereits spürbar ist, sollte man auf jeden Fall die Sauna meiden. Das Saunabad könnte sonst dazu führen, dass sich die Krankheit besonders heftig entwickelt. Erst nach dem Abklingen der akuten Krankheitszeichen kann ein Saunabesuch helfen, um die restlichen Krankheitsstoffe, die manchem noch lange zu schaffen machen, durch das Schwitzbad aus dem Körper zu entfernen.
Zusammenfassend: Als Vorbeugung gegen die Erkältungskrankheiten der Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst hat sich das Schwitzbad bewährt! Unsere Empfehlung: