Nach dem Saunagang führt der Weg als erstes direkt an die frische Luft und zwar textilfrei!
Der Körper hat jetzt einen gewissen Bedarf an Sauerstoff, der sich daraus erklärt, dass in der warmen Saunaluft gegenüber der gewöhnlichen Umgebungsluft wegen des natürlichen Wärmeausdehnungseffektes etwa ein Drittel weniger Sauerstoffmoleküle vorhanden sind — was in etwa der Zusammensetzung in 2000 Meter Höhe entspricht.
Dieses geringfügige Sauerstoff-Defizit nehmen wir in der Sauna gar nicht war (soweit nicht pausenlos erzählt wird = Anstrengung!) und es ist schnell wieder vollständig ausgeglichen.
Die ersten Atemzüge an der frischen Luft tun besonders gut und kühlen die durch die Saunawärme aufgeheizten Schleimhäute der Atemwege auf angenehme Weise ab. Auch die Haut als Ganzes wird sanft erfrischt.
Am besten gehen Sie in der frischen Luft umher. Durch die Pumpwirkung der Beinmuskulatur wird der venöse Rückstrom des Blutes zum Herzen unterstützt. Die Kühle im Außenbereich wird selbst im Winter zunächst nicht als kalt empfunden, da der Körper nach der Sauna enorm viel Wärme abstrahlt.
Das Tragen von Badeschuhen kann allerdings angenehm sein - und bei starkem Wind können Sie sich vielleicht in den Bademantel hüllen. Wichtig ist es, das Frischluftbad nicht bis zum Frösteln auszudehnen. Mehr Tipps